Diese Seite verwendet Cookies. Erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Sie Ihre Einstellungen ändern können.

Inspirationen 1

Tauchen Sie ein!

In loser Folge überraschen wir Sie. Mit Inspirationen aus unserem Kloster am See. Mit Psalmen und Gedanken dazu. Der Psalm 65 macht heute den Anfang, passend zum Erntedankfest.

Psalm 65, Vers 12:

„Du krönst das Jahr mit deiner Güte,
deinen Spuren folgt Überfluss.“

Der Psalm spricht davon:
Gott liebt es, zu schenken,
nicht kleinlich und bemessen,
nicht ein bisschen …
nein, seine Freude ist es,
ohne Mass zu schenken.
In Fülle, Überfülle, Überfluss:
Duftende Wiesen, Blumen und Früchte, rauschende Wasserfälle.
Leben.

Die Frage ist nur:
Habe ich Augen, die Gottes Handschrift lesen können?

(c) Kloster Mariazell Wurmsbach, Äbtissin Monika Thumm
Zum Download: Die Inspirationskarte zu Psalm 65 (PDF)

Der ganze Psalm 65

Lesen Sie ihn langsam - slow reading  tut gut ...
Was taucht in Ihnen auf? Dankbarkeit, Staunen, Ver-Antwortung, Stärke, Fülle.

Lobpreis auf den Retter und Schöpfer. Ein Psalm Davids. 

Dir gebürt Lobgesang, Gott, auf dem Zion, dir erfüllt man Gelübde.
Du erhörst die Gebete. Alle Menschen kommen zu dir unter der Last ihrer Sünden.
Unsere Schuld ist zu gross für uns, du wirst sie vergeben.
Wohl denen, die du erwählst und in deine Nähe holst, die in den Vorhöfen deines Heiligtums wohnen.
Wir wollen uns am Gut deines Hauses sättigen, am Gut deines Tempels.
Du vollbringst erstaunliche Tagen, erhörst uns in Treue, du Gott unsres Heiles, du Zuversicht aller Enden der Erde und der fernsten Gestade.
Du gründest die Berge in deiner Kraft, du gürtest dich mit Stärke.
Du stillst das Brausen der Meere, das Brausen ihrer Wogen, das Tosen der Völker.
Alle, die an den Enden der Erde wohnen, erschauern vor deinen Zeichen; Ost und West erfüllst du mit Jubel.
Du sorgst für das Land und tränkst es; du überschüttest es mit Reichtum.
Der Bach Gottes ist reichlich gefüllt, du schaffst ihnen Korn; so ordnest du alles.
Du tränkst die Furchen, ebnest die Schollen, machst sie weich durch Regen, segnest ihre Gewächse.
Du krönst das Jahr mit deiner Güte, deinen Spuren folgt Überfluss.
In der Steppe prangen die Auen, die Höhen umgürten sich mit Jubel.
Die Weiden schmücken sich mit Herde, die Täler hüllen sich in Korn. Sie jauchzen und singen.