Leben im Kloster

Spiritualität und Alltag

«Wer ist der Mensch, der das Leben liebt und die guten Tage zu sehen wünscht?»
Psalm 34, 13

Beten und Arbeiten. Ora et labora. Das Leben der Schwestern gehört Gott, der Tag gehört dem Gebet, der Arbeit und der Schriftlesung. Aber auch dem gemeinsamen Musizieren und ganz generell dem Zusammensein. So klar wie die Zeiten für das Gebet und die Gemeinschaft, sind auch die vielfältigen Aufgabenbereiche der Schwestern:

Die lebendige Gestaltung der Liturgie an Wochentagen, Sonn- und Festtagen wird weitgehend von der Schwesterngemeinschaft getragen. Menschen von nah und fern schätzen die inspirierenden Gottesdienste, insbesondere die abwechslungsreiche musikalische Gestaltung.

Es gibt die Arbeiten im Haushalt, im grossen Klostergarten, in der Administration oder auch die Kreation von Produkten für die Boutique Bernard, z.B. Wallwurzsalbe, Kerzen, Karten und Backwaren. Die Hauptaufgabe der Gemeinschaft liegt in der Bildungsarbeit im Mädcheninternat am See. Sowohl die Leitung als auch die Mitarbeit als Lehrerinnen und Betreuerinnen liegt in der Verantwortung mehrerer Schwestern.

Gäste fehlen im Kloster nie. So freuen sich die Schwestern, Menschen zu den unterschiedlichen Angeboten zu begrüssen. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Planung und Betreuung von Projekten wie Unterhaltsarbeiten usw. Die Äbtissin engagiert sich zudem in der Mehrerauer-Kongregation für die Gegenwart und Zukunft der verschiedenen Gemeinschaften.

Die Freude am gemeinsamen Musizieren

Gott feiern, das Leben, den Glauben feiern. Das sind Herzensanliegen der Schwestern. Und dies tun sie besonders im Chorgebet, das sie mehrfach täglich in der Klosterkirche singen.

In den verschiedenen Gottesdiensten erklingen ein- und mehrstimmige Gesänge, von gregorianischem Gesang über alte Kirchenmusik bis zu zeitgenössischen Klängen. Auch Instrumentalmusik dient dem Lob Gottes und erfreut Jung und Alt. Ja, im Kloster Mariazell ist Musik in verschiedenster Couleur sehr verankert und ein besonderes Kennzeichen dieser Gemeinschaft.

Leben zwischen Kontemplation und Betriebsamkeit

Beten und Arbeiten. Ora et labora. Das Leben der Schwestern gehört Gott, der Tag gehört dem Gebet, der Arbeit und der Schriftlesung. Aber auch dem gemeinsamen Musizieren und ganz generell dem Zusammensein. So klar wie die Zeiten für das Gebet und die Gemeinschaft, sind auch die vielfältigen Aufgabenbereiche der Schwestern:

Die lebendige Gestaltung der Liturgie an Wochentagen, Sonn- und Festtagen wird weitgehend von der Schwesterngemeinschaft getragen. Menschen von nah und fern schätzen die inspirierenden Gottesdienste, insbesondere die abwechslungsreiche musikalische Gestaltung.

Es gibt die Arbeiten im Haushalt, im grossen Klostergarten, in der Administration oder auch die Kreation von Produkten für die Boutique Bernard, z.B. Wallwurzsalbe, Kerzen, Karten und Backwaren. Die Hauptaufgabe der Gemeinschaft liegt in der Bildungsarbeit im Mädcheninternat am See. Sowohl die Leitung als auch die Mitarbeit als Lehrerinnen und Betreuerinnen liegt in der Verantwortung mehrerer Schwestern.

Gäste fehlen im Kloster nie. So freuen sich die Schwestern, Menschen zu den unterschiedlichen Angeboten zu begrüssen. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Planung und Betreuung von Projekten wie Unterhaltsarbeiten usw. Die Äbtissin engagiert sich zudem in der Mehrerauer-Kongregation für die Gegenwart und Zukunft der verschiedenen Gemeinschaften. 

Auf dem Weg zum Klosterleben

Es ist alles ein Weg. Vom ersten Gedanken bis zum Entschluss in ein Kloster einzutreten vergehen meist Jahre. Und auch an der Schwelle zum Klosterleben erfolgt der Eintritt in die Gemeinschaft in Schritten. Kleinen und grossen.

Kloster auf Zeit

Kloster auf Zeit ist ein Angebot das Kloster, um das Klosterleben im Rahmen einer Auszeit kennenzulernen. Es besteht die Möglichkeit, an den Gottesdiensten und am Chorgebet teilzunehmen und sich an der Arbeit der Schwestern aktiv zu beteiligen.

Der Flyer "Kloster auf Zeit" gibt weitere Informationen. 

Schnuppertage

Das Leben im Kloster und in der christlichen Gemeinschaft einmal aus der Nähe erleben. Wir nehmen uns Zeit für Fragen und Gespräche und sind bereit, junge Frauen auf ihrer Suche zu begleiten. Die Schnuppertage sind für Frauen, die sich fragen, ob vielleicht auch sie zu einem Leben im Kloster berufen sind.

Klostereintritt und Kandidatur

Der Klostereintritt ist ein wichtiger Schritt, damit betritt die junge Frau unbekanntes Neuland. Es gibt viel zu entdecken. Dafür braucht es Zeit. Die sogenannte Kandidatur dient der weiteren Klärung der Berufung und dauert ein Jahr.

Das Noviziat

Der nächste Schritt, die eigentliche Ausbildung, heisst Noviziat. Es beginnt mit der Einkleidung. Die Beschäftigung Bibel, Ordens- und Klostergeschichte, Benediktsregel und Gesang bereiten die junge Frau darauf vor, nach zwei Jahren die Zeitliche Profess abzulegen.

Die Zeitliche Profess

Mit den Zeitlichen Gelübden beginnt ein weiterer Abschnitt. 
Die Zeitliche Profess dauert drei Jahre. Das Versprechen schliesst Gehorsam, Beständigkeit in der Gemeinschaft und ein klösterliches Leben in Ehelosigkeit und Armut ein.

Die Feierliche Profess

Mit der Feierlichen Profess am Ende der Probezeit bindet sich die die Schwester definitiv und lebenslang an diese konkrete Gemeinschaft und wird ein Teil dieser Gemeinschaft. Was immer das Leben bringen mag, sie kann auf die anderen zählen und die anderen auf sie.